Wissenswertes

Kennen Sie sowas? Man hat gerade geduscht, sich die Haare gewaschen, die Zähne geputzt und hat neue frische Kleider. Man hat sich wirklich frisch gemacht, leider wurden die Fussnägel vergessen. Kein Problem, einfach die Schuhe anziehen und los geht es. Man kann es so belassen, erst am Abend spürt man die Schmerzen und man lernt: ohne gesunde Füsse läuft es nicht richtig.

Wer seinen Füssen durch stundenlanges Gehen und Stehen auf harten Böden und durch das Tragen zu kleiner Schuhe zu viel zumutet, wird oft nicht nur mit Fussbeschwerden, sondern auch mit Rücken-, Gelenk- und Kopfschmerzen, Wadenkrämpfen und Durchblutungsstörungen gestraft.

Wichtige Tipps

Pediküre bedeutet nicht nur schön lackierte Zehennägel und abgeraspelte Hornhaut: Wenn wir unsere Nägel falsch schneiden und dazu noch enges Schuhwerk tragen, können sie schnell einwachsen. Um eine schmerzhafte Entzündung zu vermeiden, sollten Sie Ihre Füsse regelmässig pflegen.

Nägel schneiden


Eine häufige Ursache für Beschwerden im Bereich der Füsse sind eingewachsene Nägel. Diese entstehen oft, wenn die Nägel zu kurz oder zu rund geschnitten werden. Versuchen Sie daher, sie möglichst gerade zu formen. Am besten gönnen Sie Ihren Füssen vorher ein Bad, zum Beispiel mit etwas Pfefferminzöl und einer Scheibe Zitrone. Cremen Sie sie danach ein.

Gutes Schuhwerk


Bringen Sie bei Ihrer Schuhwahl etwas Abwechslung ins Spiel, auch wenn Sie nur zwischen zwei Modellen variieren. Dadurch müssen sich die Füsse immer wieder umstellen und es werden unterschiedliche Muskeln trainiert. Zudem können Sie damit einer einseitigen Belastung der Gelenke etwas vorbeugen. Achten Sie auf bequeme Schuhe: Wenn sie zu eng sind, üben sie Druck auf die Zehennägel aus und können ein falsches Wachstum begünstigen. Ein guter Schuh stützt den Fuss in der Mitte, lässt ihm jedoch genügen Platz nach vorne.

Hygiene

Um Schweissbildung und dem beinahe allgegenwärtigen Fusspilz vorzubeugen, ist Hygiene oberstes Gebot:

  • Wechseln Sie an heissen Tagen öfters die Schuhe und sorgen Sie für höchstmögliche Luftzufuhr. Tipp: Laufen Sie barfuss, so oft Sie können. Übringens: auch unter dem Schreibtisch geht das wunderbar und ist laut Knigge erlaubt!
  • Verschwitzte Schuhe sollten sorgfältig gereinigt und gut ausgelüftet werden.
  • Nach dem Waschen müssen die Füsse gut abgetrocknet werden, besonders zwischen den Zehen. Feuchtigkeit begünstigt das Pilzwachstum.
  • Wenn Sie anfällig sind für Fusspilzbefall benützen Sie keine fremden Handtücher oder Schuhe.
  • Tragen Sie Socken und Strümpfe aus natürlichen Materialien – am besten aus reiner Baumwolle, Seide oder Wolle. Wechseln Sie diese häufig und waschen Sie sie bei höchstmöglichen Temperaturen.
  • Tragen Sie so oft wie möglich offene Schuhe mit einem guten Fussbett.

Fragen - Antworten

Kann man Produkte kaufen?


Die Fusspflege Oberbipp verkauft auch die Produkte die Sie bei Ihnen verwendet. Fragen Sie mich einfach danach.

Kann man auch Online buchen?


Ja, sie können auch online buchen, da ich ab November nur noch für die Fusspflege tätig bin, kann man per sofort für ab November schon jetzt online buchen. Es werden nur die Zeiten angezeigt die verfügbar sind.

Kommen Sie nach Hause?


Ja, ich komme zu Ihnen nach Hause und behandle Ihre Füsse bei Ihnen in gewohnter Umgebung.

Was hilft bei müden Füssen und schweren Beinen?


Fussbäder reinigen, desodorieren und erfrischen nicht nur die Füsse, sondern beleben den ganzen Körper. Der Grund: Sie fördern die Durchblutung. An warmen Tagen ist ein kühlendes Spray eine wunderbare Möglichkeit, sich zwischendurch zu erfrischen. Einfach auf die Beine aufgesprüht regt es die Durchblutung an und schenkt neue Energie. Des Weiteren sorgen auch durchblutungsfördernde Cremes und Gele für einen belebenden Effekt. Treten jedoch zum Schweregefühl auch Schwellungen und Schmerzen auf, sollte man einen Arzt aufsuchen, um ein Venenleiden auszuschliessen.

Wie oft sollte man zur Fusspflege gehen?


Jede Person ist unterschiedlich, deshalb wird individuell angeschaut wie groß die Zeitabstände sein dürfen.
Eine Fusspflege alle 6-8 Wochen wäre ideal, um gepflegte und schöne Füße zu behalten.

Wie kann ich meine Füße zwischendurch mal entspannen?


Da gibt es einen ganz einfachen Trick. Öfter mal barfuß laufen: Das regt die Durchblutung an. Wer barfuß geht, stimuliert zudem die Reflexzonen in den Fußsohlen und entspannt die Fußmuskulatur – eine echte Wohltat. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige und intensive Feuchtigkeitspflege – gegebenenfalls mit hornlösenden Weichmachern, wie z.B. Harnstoff.

Welche Fuß-Partien benötigen die intensivste Pflege?


Mechanisch am stärksten belastet sind Fersen und Fußballen. Hier bildet sich die Hornhaut am stärksten. Auch unschöne und schmerzhafte Risse, sogenannte Rhagaden, sind an diesen Stellen keine Seltenheit. Deshalb sollten diese Partien entsprechend intensiv gepflegt werden mit einer speziellen Fußcreme gegen Hornhaut oder Schrunden.

Was ist der Unterschied zwischen „Hornhaut“ und „Schrunde“?

„Schrunden“ sind spaltenförmige Risse, die durch wiederkehrende Belastung, wie zum Beispiel Wanderungen oder ausdauernde Bewegung in engen, geschlossenen Schuhen, begünstigt werden.

„Hornhaut“ entsteht unter anderem durch ständigen Druck auf eine bestimmte Stelle. Die Haut produziert dort vermehrt neue Zellen. Dabei bildet sich eine Schicht aus abgestorbenen harten Zellen, die als Schutzmechanismus des Körpers dient. Die Hornhaut entsteht meist an Fußballen und Fersen und ist gelblich braun. Ohne entsprechende Pflege kann sie auf Dauer schmerzhaft werden, einreißen und andere Folgen nach sich ziehen.

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